Wenn aus Fremden Freunde werden: Zweiter Schüleraustausch mit Rivoli

erstellt durch die Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück, 18.11.2019


Empfang an unser Partnerschule Liceo Darwin

Vom 03. bis zum 09.11. hat nun zum zweiten Mal der Schüleraustausch der Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück mit dem Liceo Darwin in Rivoli in Italien stattgefunden. Die vier Schülerinnen Elena, Lena, Lena-Celine und Pia haben ihre Reiseeindrücke zu Papier gebracht:

„Wir haben alle sehr lange überlegt, ob wir uns für den Schüleraustausch anmelden sollen, aus Angst vor Missverständnissen gegenüber den Gastfamilien.
Doch es hat sich das Gegenteil herausgestellt. Als wir in Rivoli ankamen, wurden wir sehr herzlich von den Gastfamilien empfangen.

Nachdem wir die Zuweisungen unserer Austauschpartner erhalten haben, haben wir direkt mit ihnen über Instagram oder Whatapp Kontakt aufgenommen. Daher hatten wir bei der Ankunft in Rivoli kaum Berührungsängste und wir wussten direkt, wer unsere Partnerin bzw. unser Partner mit ihren Familien ist. Alles wirkte schnell vertraut.

Auf dem Weg zu den Wohnungen haben wir uns direkt nett mit den Gastfamilien unterhalten und auch das erste Mal mit ihnen gelacht.
Als wir dann Zuhause ankamen, haben sie alles versucht, damit wir uns wohlfühlen. Sie haben uns jeden Wunsch erfüllt und wollten gleich mehr über uns erfahren.
Bei den gemeinsamen Abendessen hatten wir die Gelegenheit italienisches Essen (es schmeckte einfach alles!) zu probieren, auch da waren die netten Gespräche mit der Familie ein Muss.

Die Austauschschüler waren zwar zu Beginn sehr aufgeregt, aber gleichzeitig offen uns gegenüber. Sie waren sehr unternehmungslustig, und es gab keinen einzigen Zeitpunkt, zu dem man sich langweilen konnte. Alle italienischen Austauschteilnehmer waren eng miteinander befreundet, so dass man schnell dazu gehörte und neue Freundschaften schließen konnte.

Als wir das Schulgebäude zum allerersten Mal betraten, waren wir sehr überrascht und überwältigt. Das Gebäude ist alt, aber sehr gut erhalten. Die Treppe z.B war aus Marmor und die Decken mit Stuck. Das Gebäude ist riesig, doch mit unseren Austauschschülern fanden wir uns gut zurecht. In der Cafeteria halfen uns unsere Partner beim Bestellen auf Italienisch und im Unterricht bei Fragen.

Der Schulweg war bei jedem von uns unterschiedlich. Manche kamen mit dem Bus, und manche wurden mit dem Auto gebracht. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß kam keiner.


Vor dem Mailänder Dom

Unsere Gastfamilien haben für alles gesorgt, sodass wir nichts selber zahlen oder uns um etwas kümmern mussten. Wir hatten sehr viel Spaß gemeinsam wie z.B beim Besuch im Lavazza Museum, in der Innenstadt von Turin sowie im wunderschönen Mailand (aber vielen von uns hat Turin sogar noch besser gefallen!). Ein Highlight war auch der Besuch der Hotelschule in Pinerolo, wo wir praktisch gelernt haben, wie man eine echte neapolitanische Pizza macht (danach haben wir sie natürlich zusammen verschlungen!). Dabei wurden wir von den Schülerinnen und Schülern des. 4. Lernjahres begleitet – und mit manchen sind wir jetzt sogar über Instagram in Kontakt.

Pizzabacken in der Hotelschule Pinerolo

Wir dachten am Anfang nicht, dass unsere Gastfamilien uns so ans Herz wachsen würden, daher fiel uns der Abschied von ihnen sehr schwer. Der Abschied war deshalb auch sehr emotional.

Nachdem wir abgereist sind, postete ein italienischer Mitschüler mehrere Gruppenfotos aus der Zeit unseres Besuchs in Italien mit der Bildunterschrift: "Danke für die fantastische Woche, und ihr fehlt uns jetzt schon wie verrückt!“

Durch die Ausflüge und Sehenswürdigkeiten konnten wir die italienische Kultur kennen lernen, doch noch wichtiger waren die tollen Momente und Erfahrungen mit der Familie und den anderen Jugendlichen. Für viele von uns ist die italienische Familie zu unserer zweiten Familie geworden, denn wir wurden wie richtige Familienmitglieder behandelt. Vielleicht kommt das auch daher, dass viele Zuordnungen der Austauschpartner total gut passten, so dass die Gemeinsamkeiten uns von Anfang an zusammengeschweißt haben.

Zum Ende würden wie jedem von euch raten an diesem Austausch teilzunehmen, da die Erfahrungen einzigartig und unvergesslich sind.


Elena, Lena, Lena-Celine und Pia (Jahrgang 10)

 

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